Schwindel

16. August 2015

Dem allgemeinen Symptom Schwindel begegnen wir bei vielen Gelegenheiten. Schon Kinder können bei Schiffs- oder Autofahrten Schwindelattacken bekommen, die sich bis zum Erbrechen steigern können. Wir sprechen dann von der bekannten Reisekrankheit, die sich im Laufe eines Lebens natürlich auch stabilisieren kann. Sehr häufig begegnen diese Menschen auch später verschiedene Schwindelzustände. Hier liegt diese Schwindelstörung in einer Störung des Vegetativums.

Am Symptom “Schwindel” sind zentrale nervöse Störungen, als auch Gefäßregulationsstörungen beteiligt. Mit homöopathischen Mitteln kann auf die vielfältigen Ursachen des Schwindels eingegangen werden. Es ist eben nicht nur die Gefäßregulation die Verkrampfungsneigung, sondern oft die allgemeine Labilität des Menschen, die zu “Schwindel” führt. Bei der Behandlung des Schwindels sollte man immer auch die Psyche des Menschen mit einbeziehen.

Homöopathische Behandlung

26. Juli 2015

Eine klassisch homöopathische Behandlung geht schrittweise vor sich. Der homöopathische Arzt muss den Patienten genau kennen lernen. Es ist wichtig, dass sich der Patient auf einen Wachstumsprozess mit dem Arzt einlässt.

  • Wie sind die körperlichen Symptome?
  • Wodurch werden sie verschlimmert? (Wärme, Kälte, Essen, Trinken, abends, morgens)
  • Wie hat der Patient auf Impfungen reagiert?
  • Wie war die Kindheit?
  • Hat der Patient Ängste?
  • Welche Lage bevorzugt der Patient beim Schlafen?
  • Träumt er?

Das erste Gespräch nimmt viel Zeit in Anspruch. Der Arzt wertet alle Informationen aus. Danach erhält der Patient sein homöopathisches Mittel. Folgetermine finden meist nach einem Monat statt. Es wird überprüft, ob das Mittel gewirkt hat. Ist noch ein anderes Mittel notwendig? Ausscheidungsreaktionen wie Müdigkeit, Hautausschläge oder Schweißausbrüche können vorkommen.

Homöopathische Ärzte

19. Juli 2015

Homöopathische Ärzte beobachten vorurteilslos. Sie sehen deutlich und überzeugen sich, dass unzählige Übel und schwere chronische Krankheiten ihren Sitz im Inneren des Körpers haben und auf Disharmonien des Körpers zurückzuführen sind. Diese Disharmonien zu erkennen und sie richtig zu beurteilen, bedarf einer großen Erfahrung und ärztlichen Kunst. Bei chronischen Erkrankungen sind in den meisten Fällen innere Organe schon in Mitleidenschaft gezogen, diese Disharmonien wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist schwierig, wird aber von einigen homöopathischen Ärzten sehr gut beherrscht.

Ärzte der klassischen Homöopathie sind große Denker, sie sehen den Menschen als Ganzes von Körper und Seele. Nur durch eine ganzheitliche Behandlung gelingt es, chronische Krankheiten auszuheilen.

Neuralgien

26. Mai 2015

Nervenschmerzen können aus verschiedenen Gründen auftreten. Immer eigenartig ist das Auftreten von ziehenden, reissenden und bohrenden Schmerzen in zeitlichen Abständen mit häufig typischen Verschlimmerungszeiten, wie Kälte, Wärme oder Bewegung.

Die Stärke dieser Nervenschmerzen und die Erwartungsspannung der Wiederkehr dieser Schmerzen im Intervall führt zu einem angespannten und ängstlichen Verhalten des ganzen Menschen. Die Homöopathie kann mit einzelnen Mitteln nicht nur die Situation der gereizten Nerven, sondern die Gesamtsituation des gesamten Menschen verbessern.

Nervenschmerzen stehen oft in Zusammenhang mit Ängstlichkeit und Erregtheit des Menschen. Auch im Gebiet der Hohlorgane des Körpers sind Neuralgien bekannt, die von Magen, Darm, Blase, Niere und Gallenblase ausgehen. Diese Neuralgien findet man besonders bei Menschen, die zu allgemeinen Verkrampfungen neigen. Der Weg über eine Schmerzäußerung des Körpers führt oft zu einer tieferen Störung und Problematik, die das Ziel der Behandlung sein muß.

Schlafprobleme aus homöopathischer Sicht

25. April 2015

Guter Schlaf ist immer das Zeichen des seelischen und körperlichen Wohlbefindens. Die Körperfunktionen sollen zur Ruhe kommen, sie sollen aber nicht versiegen und im Schlaf zu einer Stoffwechselverschlackung führen. Erstes Anzeichen dafür wären verschwollene Lider am Morgen.

Es soll Bedacht genommen werden auf die Grundsituation, in der sich der Mensch befindet. Die tägliche Reizüberflutung in jeder Hinsicht greift in den natürlichen Mechanismus des Wechsels von Schlaf und Ruhe zerstörend ein. Meist sind wir zu erschöpft, um einschlafen zu können.

Homöopathische Arzneien können bei Schlafproblemen helfend eingreifen, sie können den nächtlichen Gedankenzulauf stoppen und dort Ihre Wirkung entfalten, wo es schon zu Störungen des Schlaf- und Wachrhythmus gekommen ist.

Der Schlaf sollte sich als Folge einer allgemeinen Kräftigung geistiger und nervlicher Funktionen von selbst einstellen.

Immer wiederkehrende Infekte

15. März 2015

Verzögert ablaufende und chronische Infekte in ihren verschiedenen Erscheinungsformen sind ein großes Problem in der heutigen Medizin. Besonders chronisch rezidivierende Nasen-, Rachen- und Urogenitalentzündungen ragen hier heraus.

Dem ganzheitlich und homöopathisch denkenden Arzt ist hier ein guter Zugang zu den Krankheiten gegeben. Aus homöopathischer Sicht ist nicht das Organ allein, sondern der ganze Mensch in seiner Abwehrlage und in seinen Reaktionsmöglichkeiten geschwächt. Gestörte Gefäßregulationen sind die Voraussetzung für immer wiederkehrende Infekte. Hier sind eine Steigerung der Abwehrkräfte sowie Entgiftungs- und Entschlackungsvorgänge unerlässlich, um die Abwehr- und Stoffwechsellage des Organismus in den Griff zu bekommen.

Venenprobleme und deren Ursachen

14. Februar 2015

Es gibt viele Ursachen von Venenproblemen, die in unserer heutigen Zeit immer gehäufter auftreten. Es lässt sich erkennen, dass im Vordergrund der Ursachen die Schwäche des Bindegewebes und die Stauung und Druckbelastung des venösen Systems stehen. Im Zusammenhang mit diesen Stauungsvorgängen steht neben den erwähnten Ursachen noch die Leistungsfähigkeit des rechten Herzens, das wesentlich notwendig zur Erhaltung eines intakten venösen Kreislaufes ist.

In der Homöopathie kommen ödemhemmende Arzneien zum Einsatz, die gleichzeitig die Kapillarresistenz steigern. Das Bindegewebe soll gefestigt werden und dadurch die Gesamtsituation gebessert werden. Dadurch wird der ganze Mensch mit seiner Systemschwäche behandelt.

Migräne

1. Februar 2015

Das weite Feld der Migräne und des migräneartigen Kopfschmerzes begleitet viele Menschen durch das Leben. Eine gewisse vegetative Labilität ist immer die Voraussetzung für das Wirksamwerden der verschiedenen Faktoren, die eine Migräne herbeiführen können.

Wetterumschwung, Föhn, Magen-Darmstörungen, Gallenbeschwerden, berufliche Überlastung und abnormer Stress sind Faktoren, die Migräne begünstigen und auslösen können. Die vegetative Labilität sticht bei genauerer Betrachtung eines Patienten auch in beschwerdefreiem Zustand als bestimmte Organstörung ins Auge.

Für den homöopathisch tätigen Arzt ergeben sich daraus Bezugspunkte für die Wahl bestimmter Arzneimittel, die alle gemeinsam im vegetativen Bereich ihre Wirkung entfalten können. Bei Migränepatienten begegnet der Arzt häufig Menschen mit neurasthenischen Zügen; mit Magenempfindlichkeit, Sodbrennen und Verdauungsstörungen.

Das Phänomen der Wochenendmigräne findet eine verständliche Erklärung, wenn die vegetative Schwäche während der stressüberladenen Arbeitswoche gerade noch genug kompensiert ist, bei Entspannung am Wochenende dekompensiert sich der Körper, und das kann bei Anfälligkeit zu Migräne führen.

Der Mensch mit der Überempfindlichkeit der Sinne steht im Mittelpunkt der Behandlung. Eine Übererregung des Zentralnervensystems und eine allgemeine Erregbarkeit im psychischen, wie auch im physischen Bereich, spielen hier die Hauptrolle.

Magen und Darm sowie der Rücken und die sich einstellenden Kopfschmerzen werden zu einem ausgeprägten Störfeld. Im Bereich der homöopathischen Arzneien gibt es wirksame Mittel, die auf die Grundstörungen einwirken und damit zu Beschwerdefreiheit führen.

Symbioselenkung

26. Dezember 2014

Unter Symbiose versteht man das Zusammenleben zum gegenseitigen Nutzen. Die auf der Haut und in den Schleimhäuten des Menschen lebenden Mikroorganismen werden als Flora bezeichnet.

Im Idealfall, dass heißt beim gesunden Menschen, besteht eine echte Symbiose zwischen dem menschlichen Organismus und seiner Darmflora. Wird das normale Verhältnis zwischen Organismus und Bakterienflora gestört, spricht man von einer Dysbiose, die eine signifikante Abweichung von der Norm darstellt.

Gründe:

  • Fehlerhafte Ernährung, falsche Ernährung
  • Antibiotikatherapien
  • Umweltbelastung

Therapie der Symbioselenkung:
Die Symbioselenkung stellt eine Basistherapie dar. Eine wichtige therapeutische Maßnahme ist eine konsequente Ernährungsumstellung. Die Auswahl dieser Ernährungsumstellung richtet sich nach der Erkrankung und nach dem gesamten Erscheinungsbild des Patienten.

Darm und Gehirn

16. November 2014

Bei Menschen mit einer Glutenallergie verursachen die Klebereiweiße, die in den Getreidesorten Weizen, Hafer, Gerste, Roggen und Dinkel vorkommen, auf Grund von chemischen Prozessen eine Zerstörung des typischen Aufbaus der Dünndarmschleimhaut. Es kommt zu Entzündungen und zur Bildung von Antikörpern gegen das aufgenommene Gluten. Diese Autoantikörper führen zu einem Abbau der Zotten im Dünndarm.

Die Glutenallergie gehört zu den Autoimmunerkrankungen, es werden Antikörper gegen den eigenen Körper gebildet. Bestimmte Nahrungsgruppen und schlechte Verdauung haben Auswirkungen auf die Funktion des Nervensystems und auch auf das Gehirn. Den homöopathischen Ärzten ist bekannt, dass Mikroorganismen im Darmtrakt Gifte verursachen können, die die Gehirnfunktion beeinflussen.

Diese toxische Ursache wird leider viel zu wenig beachtet. Die Ursachenforschung von ernsten neurologischen Erkrankungen, zu denen auch Krampfanfälle gehören, hat viele Forscher in die Tiefen des Magen-Darmtraktes geführt. Obwohl der Darmtrakt anatomisch gesehen weit weg vom Gehirn liegt, bleibt er für Wissenschaftler, die die Ursachen von neurologischen Erkrankungen erforschen, weiterhin sehr interessant.