Allergene

1. Mai 2012

Unter Allergene versteht man Substanzen, die im Organismus die Produktion von Antikörpern, also körpereigene Abwehrstoffe, auslösen können. Beim Erstkontakt reagiert das Immunsystem mit der Bildung von Antikörpern. Allergische Reaktionen treten noch nicht auf, erst bei jedem weiteren Kontakt mit dem Allergen findet eine Reaktion mit dem spezifischem Antikörper statt, die sogenannte Antigen-Antikörper-Reaktion. Die gebildeten Antikörper zirkulieren im Körper oder binden sich an Zellen.

Man unterscheidet vier Typen von allergischen Reaktionen:

  • Sofort- Typ: Die Antikörper binden sich an Zelloberflächen, in diesem Fall an Mastzellen, die viel Histamin enthalten. Bei einem Antigen-Antikörper Kontakt entleert die Mastzelle ihr Histamin und es kommt zu Juckreiz und Entzündungsreaktionen. Heuschnupfen gehört zum Soforttyp.
  • Typ 2 (Zellschädigend): Die Antikörper binden sich an die Zellwand des Organismus, die Zellen werden dadurch aufgelöst und die Struktur geschädigt.
  • Typ 3 (Immunkomplexe): Antikörper und Antigene bilden Komplexe, die sich in bestimmten Organen ablagern. Sie rufen dort lokale Entzündungen hervor. Davon betroffen ist der weite Formenkreis der rheumatischen Entzündungen. Aber auch Entzündungen der Nervenbahnen (Multiple Sklerose), Herzmuskelentzündungen und Nierenentzündungen gehören dazu.
  • Typ 4 (verzögerter Typ): Die Antikörper setzen sich an den weißen Blutkörperchen fest, dadurch entwickelt sich eine allergische Reaktion nur langsam. Hiezu zählt man die unzähligen Arten der Ekzeme.

Darmsanierung als antiallergische Therapie

1. April 2012

Der Darm ist mit Abstand die größte menschliche Schleimhaut. Sie dient nicht nur der Aufnahme von Nährstoffen, sondern auch der Immunabwehr und der Produktion von Immunglobulinen (IgA und IgE). Sie ist verantwortlich für die Abwehr von Mikroorganismen und somit hauptverantwortlich für die Entstehung von Allergien und anderen chronischen Erkrankungen. Die Darmschleimhaut unterhält eine eigene mikrobielle Flora aus Bakterien, die für die Steuerung des Immunsystems verantwortlich sind. Fäulnisprozesse und Pilzansammlungen im Darm (durch falsche Ernährung) zerstören die Darmzotten und schwächen die Immunabwehr erheblich. Es kommt zu einem Ungleichgewicht zwischen IgA und IgE und somit zu Allergien.

Allergien haben ihren Ursprung im Darm. Die Darmschleimhaut ist direkt mit den Schleimhäuten der Nase (Heuschnupfen), der Augen und der Lunge (Asthma) assoziiert. Wenn also die Darmschleimhaut nicht mehr imstande ist, eine gesunde Immunabwehr zu leisten, dann sind es auch die anderen Schleimhäute nicht mehr.

Eine Allergiebehandlung ohne Darmsanierung ist sinnlos. Die Allergie wird zwar für einige Zeit verschwinden, die Allergene werden sich aber nach einiger Zeit an anderen Organen im Körper festsetzen und zu chronischen Erkrankungen führen. Eine Darmsanierung darf nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Auszug aus einer Vorlesung: Prof. Frass, AKH Wien
(Prof. Frass ist Internist, Notfallmediziner und Leiter der homöopathischen Ambulanz bei onkologischen Erkrankungen am AKH Wien)

Herpes – eine Erkrankung der Haut

26. Februar 2012

Aus der Sicht namhafter homöopathischer Ärzte ist Herpes ein miasmatisches Symptom. Unter Miasma versteht man einen ererbten oder erworbenen Zustand, der durch Unterdrückung nicht vernichtet wird, sondern den Boden für schwere Erkrankungen bilden kann.

In homöopathischen Praxen sieht man, dass nach Unterdrückung sehr häufig ernsthafte Krankheiten folgen. Herpes ist in der Schulmedizin unheilbar. Homöopathisch ausgebildete Ärzte sehen in der Stärkung des Immunsystems große Heilungschancen bei Herpes. Immunstärkende Arzneien müssen genau auf den jeweiligen Menschen abgestimmt sein. Leider beeinflussen Impfungen im Kindesalter das Immunsystem ganz entscheidend (www.impfschaden.info). Herpes ist für eine homöopathische Selbstbehandlung nicht geeignet.

Vergesslichkeit

15. Januar 2012

Arterienverkalkung und daraus resultierende Beschwerden, wie Schwindel, Vergesslichkeit, Konzentrationsverlust, Schlafstörungen und Unruhe besitzen sehr oft wechselnden Charakter.

Phasen völligen Wohlbefindens und normaler Leistungsfähigkeit wechseln mit gegenteiligen Perioden.

Homöopathische Medikamente spielen nicht nur im Gehirnstoffwechsel eine Rolle, sondern auch im Bereich der endokrinen Drüsen, besonders im Bereich der Bauchspeicheldrüse. Homöopathische Medikamente wirken nicht nur gezielt auf die Durchblutung, sondern unterstützen den gesamten Körper in der Stoffwechsel- und Nervenfunktion.

Migräne

19. November 2011

Migräne - ein Beschwerdebild in der modernen Medizin.

Bei vielen Migränearten handelt es sich um ein sehr komplexes Geschehen bei bestimmten Menschen, die geprägt sind durch vegetative Störungen, Hormonstörungen und eine große Störanfälligkeit im Magen-Darmbereich. Für den homöopathisch tätigen Arzt ergeben sich daraus Bezugspunkte für die Wahl bestimmter Arzneimittel.

Bei den Migränepatienten begegnen wir häufig Menschen mit Magenempfindlichkeit, Sodbrennen und Verdauungsstörungen. Dort wo die Symptome wie Magen- und Darmbeschwerden ihren Ausgang nehmen, hat auch die Migräne ihren Ursprung. Magen und Darm werden zu einem ausgeprägten Störfeld. Auch der Rücken und sich einstellende Kopfschmerzen gehören zum Krankheitsbild.

Homöopathische Arzneimittel entfalten ihre Wirkung von der Grundstörung bis hin zur Organ- und Gefäßstörung.

Wie wirkt Homöopathie?

26. Oktober 2011

Klassisch Homöopathie ist eine der wirkungsvollsten ganzheitlichen Heilmethoden. Neben der körperlichen wird der psychischen und sozialen Befindlichkeit gleichwertige Aufmerksamkeit geschenkt. Die Homöopathie ist die Wiege der psychosomatischen Medizin. Seit mehr als 200 Jahren therapieren homöopathische Ärzte in Europa und Amerika entsprechend der Idee einer gegenseitigen Beeinflussung von körperlichen und psychischen Leiden. Für den erfolgreichen, sicheren Einsatz der Homöopathie bedarf es einer soliden schulmedizinischen Ausbildung sowie eines großen homöopathischen Wissens. Nur so kann der Patient sicher sein, optimal betreut zu werden.

Die Wirkung der Homöopathie besteht darin, dass durch individuell verschriebene Arzneien dem Körper des Patienten jene Information gegeben wird, mit deren Hilfe er wieder fähig wird, sich selbst zu heilen. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Der bisherige Stand der Forschung ist, dass durch die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Menschen angeregt werden.

Diese Forschungsansätze sind Gegenstand weltweiter wissenschaftlicher Untersuchungen. Homöopathie und Schulmedizin spielen in der Hand des klassischen Arztes hervorragend zusammen. Es ist immer erforderlich zu sehen, welche Methode wann zum Wohle des Patienten zum Einsatz kommen kann.

Paradentose: Gezielte Behandlung von Magen- und Verdauungsstörungen

1. Oktober 2011

Zur Behandlung der Paradentose gilt es, neben hygienischen Maßnahmen, konkret auch Galle, Leber und Niere besonderes Augenmerk zu schenken. Zahnfleischschwund, Zahnfleischblutungen und Entzündungen des Zahnfleisches haben ihren Ursprung in oben genannten Organen.

Allergien sind im explosionsartigen Vormarsch

28. August 2011

Bei Verdacht auf diverse Allergien ist es von immenser Bedeutung, einen Ganzheitsmediziner aufzusuchen, der vorrangig ihre sicher schon geschädigtes Immunsystem behandelt.

Ohne Darmsanierung gibt es keine Heilung der Allergien.

Cortison und Immunsupressiva sind Therapien, die ihr Immunsystem weiter schädigen und sie zu einem Dauerpatienten machen.

Pro Bios heißt “Für das Leben”

24. Juli 2011

Bereits vor 100 Jahren erkannte der russische Arzt und Nobelpreisträger Dr.Ilja Metchnikoff: “Der Tod sitzt im Darm”.

Der Darm birgt nämlich das höchstausgebildete körpereigene Abwehrsystem. Hier werden jene Immunzellen gebildet, die unseren Organismus von Giftstoffen, Viren und Bakterien freihalten. In einem gesunden Darm sind dreimal mehr Immunzellen vorhanden als in der Milz, dem Knochenmark und den Lymphknoten. Diese kämpfen für die Abwehrkraft, sodass es im Darm zu keinen Gärungs - und Fäulnisprozessen kommt. Gärungs- und Fäulnisprozesse schädigen die Darmwand. Die Darmwand wird durchlässig wie ein Sieb (”Leaky gut Syndrom”, durchlässiger Darm). Durch die geschädigte Darmwand gelangen Fäulnisprodukte in das Blut. Mit dem Blut werden diese Fäulnisprodukte in den Körper geschwemmt, wo sie zu schweren Entzündungen bis hin zu malignen Entartungen führen.

Gesundheit beginnt im Darm

19. Juni 2011

Diese Erkenntnis ist so alt wie die Medizin selbst. Bereits in den 4000 Jahre alten Schriften Heilkundiger wird der Darm als Zentrum des Wohlbefindens beschrieben. Die moderne Wissenschaft bestätigt diese Einsicht.

Der Darm steuert mit Milliarden von Mikroorganismen den Grossteil aller Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Der Darm produziert lebenswichtige Vitamine Enzyme und neutralisiert alles Schädliche, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Im Darm landet die gesunde Nahrung ebenso wie alle künstlichen Farbstoffe, Emulgatoren und Konservierungsmittel. Deshalb ist es von größter Notwendigkeit, dass unser Darm eine sehr starke Schutzbarriere in Form von gesunden Bakterien hat. Diese Schutzbarriere verhindert das Eindringen von Schadstoffen, die sich im Blut verteilen und früher oder später zu schweren Krankheiten führen.