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Die Vielzahl der chronischen Erkrankungen

Sonntag, 18. April 2010

Ich möchte an dieser Stelle den Wortlaut eines sehr guten homöopathischen Arztes wiedergeben: “Kein Juckreiz, kein noch so kleiner Fleck auf der Haut, kein Ausschlag (sei es beim Säugling oder beim Erwachsenen) sollte mit einer Salbe behandelt werden, ohne nach der Ursache zu suchen.”

Ausschläge, Juckreiz, Pusteln werden zwar an der Hautoberfläche verschwinden, eine Heilung geschieht dadurch aber nicht, da das Geschehen in das Körperinnere verlagert wird. Bei keiner guten Weiterbehandlung (Ursachenfindung) kommt es zur Ausbildung von unzähligen chronischen Erkrankungen, bei denen sich die Schulmedizin gezwungen sieht, mit Antibiotika, Cortison und Chemotherapie zu behandeln.

(nach: Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten, Band 1, Verlag Haug)

Krankheiten nach Hahnemann

Freitag, 24. April 2009

Hahnemann unterscheidet zwischen “schnell vorüber gehendem Übel”, und “normalen akuten Krankheiten”. Er unterscheidet zwischen “ständigen Krankheiten” (Ausschläge, Haar- und Nagelprobleme) und “epidemisch auftretenden Krankheiten”. Ein großes Kapitel widmet er den “chronischen Krankheiten”, die in einen schlummernden latenten Zustand übergehen und unbehandelt, eine ganze Fülle von schweren Krankheiten nach sich ziehen.

Hahnemann: “12 Jahre brauchte ich dazu, um die Quelle jener unglaublich zahlreichen Leiden aufzufinden, um die große Wahrheit zu erforschen, und zugleich Heilmittel zu entdecken, welche diesem Ungeheuer gewachsen sind.”

Ernährung-chronische Erkrankungen

Montag, 30. März 2009

Chronische Erkrankungen, meist durch Fehlernährung hervorgerufen, äußern sich anfänglich meist in eher nervösen Symptomen (Müdigkeit, Schlafstörungen, Angst, mangelnde Konzentration, Depressionen) und enden in schweren chronischen Erkrankungen bis hin zu Entartungen. Auch Gefäßerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Diabetes, Darmerkrankungen, u.v.a. haben ihre Ursache in einer gestörten Darmflora. All diese Erkrankungen werden heute mit dem Sammelbegriff Immunkomplexerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen bezeichnet und sind aus schulmedizinischer Sicht (es ist nur eine Unterdrückung der Symptome möglich, bei der aber die eigentliche Ursache nicht therapiert wird) unheilbar.

Der Beginn einer Krankheit

Mittwoch, 25. März 2009

Wenn der homöopathische Arzt eine tiefgreifende chronische Erkrankung erkannt hat, ist es unbedingt notwendig, diese in ihren Wurzeln und Anfängen zu behandeln. Die herkömmliche Medizin behandelt erst die Folgen der schon sehr lange bestehenden Erkrankung, während die Homöopathie eine THERAPIE DES ANFANGS praktiziert: Es gibt immer den Ursprung einer Erkrankung, die AUSLÖSENDE Ursache, jenes Ereignis MIT DEM ALLES BEGANN. Die Homöopathie versteht sich als Medizin zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes in allen Schichten der Person und sie hat in ihren Arzneien auch die Mittel dazu.

Wann geschieht Heilung der chronischen Krankheiten?

Sonntag, 11. Januar 2009

Die neu hinzu gekommenen Symptome einer sich selbst überlassenen, chronischen Krankheit (wenn nicht vorher schon von Ärzten behandelt) weichen durch antipsorische Behandlung (Behandlung durch einen homöopathischen Arzt) am ersten, die ältesten, schon sehr lange bestehenden Krankheiten dauern sehr lange, bis sie geheilt werden. Nachdem alle übrigen Beschwerden verschwunden sind, heilen auch die Urübel (wie Hahnemann sie nennt) vollständig aus.
Das heißt, in homöopathischer Sprache ausgedrückt: Infekte, aufflammende Schmerzen und Verletzungen (die keiner Operation bedürfen) können homöopathisch rasch ausgeheilt werden. Um das Urübel in jedem Menschen, die Psora, auszuheilen, braucht es Monate bis Jahre (sofern dies nicht schon im Kindesalter geschehen ist).

Grundregel bei der Behandlung chronischer Krankheiten

Sonntag, 21. Dezember 2008

Die Gabe, der für den besonderen Krankheitsfall ausgewählten Arznei, muss ungestört wirken können, bis eine sichtbare Besserung eintritt. Bei der Heilung dient die Annahme, dass ein möglichst genau gewähltes homöopathisches Mittel, Heilung dadurch bringt, dass eine Art ANSTECKUNG mit einer (die ursprüngliche Krankheit übereinstimmenden) sehr ähnlichen Krankheit bewirken könne. Sobald die stärkere Krankheit (durch die Arznei hervorgerufen) mit der schwächeren (chronischen) Krankheit im Körper zusammentrifft, geschieht Heilung.

Homöopathisch ärztliche Behandlung der unzählbaren chronischen Krankheiten

Sonntag, 21. Dezember 2008

Hahnemann ist es gelungen, in unzähligen Beobachtungen, Nachforschungen und Überlegungen jene große Lücke im Gebäude der homöopathischen Heilkunst, nämlich die Heilung der zahllosen chronischen Krankheiten, zu schließen. Heilung erfolgt nur durch eine gute homöopathische Behandlung. Der homöopathische Arzt muss in der Lage sein, die Gesamtsituation des Kranken zu erfassen. Er muss in langen einfühlsamen Gesprächen erkennen, welcher Typ von Mensch seine Hilfe braucht, denn in der homöopathischen Lehre ist jeder Mensch ein einzigartiges Individuum. Für die große Anzahl der chronisch Kranken die richtige Arznei zu finden, steht für den homöopathischen Arzt an erster Stelle.

Hahnemanns Lehre von der Natur der chronischen Krankheiten

Sonntag, 16. November 2008

Es gibt nur 3 chronische Krankheiten: Syphilis, Sykosis und Psora. Alle 3 sind miasmatischer dass heißt ansteckungsbedingter Herkunft. Nach erfolgter Ansteckung ergreift das betreffende Miasma augenblicklich den ganzen Organismus. Erst dann bildet sich ein Hauptsymptom, welches durch ärztliche Kunst meist vernichtet wird. Dadurch kommt es zum Ausbruch der chronischen Krankheit mit allen zerstörerischen Folgen. Syphilis und Sykosis schenkt Hahnemann keine zu große Bedeutung. Das weitaus wichtigste Miasma ist die Psora. Ihr ist die größte Anzahl aller chronischen Übel anzulasten Die Psora ist daher die einzige “Quelle” der unzähligen chronischen Leiden, die die Menschen heute plagen. Solange der, die innere Krankheit, auslösende Ausschlag, noch auf der Haut (Kopf, Gesicht, Haare, Nägel und übrige Körperteile) zu sehen ist, ist es für einen gut geschulten, homöopathischen Arzt leicht, die innere Krankheit zu heilen. Wurde das äußerlich sichtbare Geschehen (Ekzeme, Ausschläge, Haarausfall, Nagelprobleme u.a.m.) aber bereits behandelt, so beherrscht die PSORA bereits den ganzen Organismus und breitet sich immer weiter aus. Es ist also von großer Bedeutung die Vernichtung des Ausschlages zu vermeiden und stattdessen die innere Erkrankung auszuheilen. Die, durch äußere Vertreibung des Hautausschlages, Entfernung von Muttermalen u.a.m. anfänglich erfolgte Besserung, hindert nichts daran, dass sich die PSORA im Körper weiter ausbreitet und zu schweren chronischen Krankheiten führt.

Für Hahnemann ist es unverständlich und gedankenlos, zu glauben, Ausschläge und dergleichen, seien ein bloßes Übel der Haut, an dem der innere Körper keinen Anteil nimmt. Dabei ist immer eine innere Erkrankung schuld an einem Hautausschlag. Die Haut reagiert niemals ohne innere Ursache. Kein Ausschlag, egal welcher Art er auch ist, kann durch äußere Behandlung ausgeheilt werden. Es erfolgt nur eine kurze Zeit der Besserung, an eine gründliche Heilung ist aber nicht zu denken.

Allergien

Samstag, 20. September 2008

Die Krankheit Allergie ist in jedermanns Munde. Viele chronische Krankheiten sind wie die Allergie die Folge einer Funktionsstörung der Darmschleimhaut. Das zentrale Thema aller chronischen Krankheiten, zu denen auch die Allergie zu rechnen ist, ist die Darmschleimhaut. Die Allergie ist eine Störung der Immuneinrichtungen, die Ihren Anfang im Darm nimmt. Laut klassischer Hömöopathie gibt es den Begriff Allergie nicht. Es handelt sich immer um eine Funktionsstörung des Darmes. Bei Säuglingen, die Kontakt mit den Fremdproteinen Kuhmilch und Hühnereiweiß bekommen, führt dieser Kontakt mit diesem ersten Fremdeiweißen zu den überschießenden allergischen Reaktionen bei gleichzeitigem Verlust der Darmzotten und der Schleimhaut. So entwickelt sich diese Darmzottenatrophie als die Ursache vieler Krankheiten und bildet die Grundlage für chronische Erkrankungen. Mit der Zeit kommt es zu einem deutlichen Rückgang der Produktion von Immunglobulinen, besonders des Immunglobulin A(IgA). Dieses Immunglobulin A hat eine große Bedeutung für die Gesundheit und ist ein Antiallergikum. Es verhindert das Eindringen von Bakterien und anderen Toxinen in den Körper. Zusätzlich hemmt das IgA die IgE Histaminschiene. Bei jeder allergischen Reaktion kommt es zu einem sprunghaften Anstieg des IgE. Dieser IgE Anstieg fördert die davon abhängigen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis und andere. So können sich diese Fernstörungen immer weiter ausbreiten, ohne dass zuerst einmal Verdauungsstörungen sichtbar werden. Umso leichter bilden sich chronische Krankheiten, die als schwer therapierbar gelten.

Immun sein heißt, im Besitz der vollen Regulationsfähigkeit zu sein. Eine solche Fähigkeit besteht nur bei einer voll funktionsfähigen Darmschleimhaut. Eine durchlässige Darmschleimhaut führt zu einem “leaky gut syndrom” (durchlässiger Darm). Dies führt in weiterer Folge dazu, dass Nahrungsmittelrückstände, Toxine usw. in den Körper, in das System der blutbildenden Organe und/oder in das Lymphsystem gelangen und dort zu schweren Erkrankungen führen können.

Weiterführende Literatur: Dr. Werthmann: SANUM-Post Nr.42/1998. Seite 26-28

Leitmotiv “Haut”

Sonntag, 31. August 2008

Als Leitmotiv der chronischen Krankheiten kann man die Haut bezeichnen. Es ist die Haut, die reagiert, die “aus-drückt”, dass von Inneren her ein Prozess nach außen verlagert wird. Die Haut ist als Eindrucks- und Ausdrucksorgan, als Schild und als Spiegel von größter Bedeutung. Sie grenzt zum einen den Menschen nach außen ab, wehrt Einflüsse ab, zum anderen umschließt sie sein Inneres, und drückt den dort herrschenden Zustand aus. Die Krankheit schlägt sich aus in Form eines Ausschlags. Der Mensch wehrt sich seiner Haut, er steckt in keiner guten Haut, er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.

Die Grundvoraussetzung, die Hahnemann für das Auftreten der chronischen Krankheiten nennt, ist damals wie heute aktuell, nämlich die Unterdrückung äußerlicher Krankheitssymptome. Keine der chronischen Krankheiten wäre so häufig zum Ausbruch gekommen, hätten die Ärzte früh genug versucht, durch individuelle homöopathische Arzneien die innere Ursachen zu heilen. Auch heute werden Ausschläge, Ekzeme, Pusteln “zugeschmiert”.