Artikel-Schlagworte: „Darm“

Multiple Sklerose

Samstag, 8. Mai 2010

Es handelt sich um chronisch entzündliche Erkrankungen des Nervensystems. Grundprinzip der Therapie ist die Verbesserung der Entgiftung über Leber, Darm und Niere. Toxine haften sich an den Nervensträngen fest und zerstören diese langsam; Es kommt zu verschiedenen Ausfällen im Körper. Ursache sind Nahrungsunverträglichkeiten, die erkannt und gezielt behandelt werden müssen.

Unbedingt erforderlich ist daher eine Darmsanierung (Sympioselenkung). Zusätzlich ist eine Aktivierung der darmassoziierten, lymphatischen Systeme erforderlich. Da auch meistens eine Störung des Kalkstoffwechsels vorliegt, sind vom Arzt verordnete Vitamine von großer Wichtigkeit. Verdauungsschwächen müssen erkannt und gezielt behandelt werden. Da auch hier das urerkrankte Organ die Leber ist, ist eine ganzheitliche Behandlung von größter Wichtigkeit.

Immer wiederkehrende Harnwegsinfekte

Sonntag, 6. September 2009

Chronisch wiederkehrende Harnwegsinfekte mit aufsteigender Tendenz zur Niere sind in unserer Zeit ein immer wiederkehrendes Übel. Ursachen dafür gibt es deren viele. Das Übel, das unbedingt erwähnt werden muss, nimmt immer im Dickdarm seinen Anfang. Krankmachende Bakterien wandern vom Dickdarm in die Harnwege und verursachen dort Entzündungen. Man könnte sagen: „Alles, was nicht verdaut wird, setzt sich an verschiedenen Organen fest und führt zu Krankheiten.“ Damit schließt sich wieder der Kreis: Gesundheit beginnt immer im Darm.

Symbioselenkung

Sonntag, 31. Mai 2009

Homöopathische Ärzte verstehen unter einer Symbioselenkung eine gründliche Darmsanierung. Eine Symbioselenkung ist nach Antibiotikatherapien und chronisch entzündlichen Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen) unbedingt erforderlich. Die sehr stark geschädigte Darmschleimhaut wird mit ausgewählten homöopathischen Arzneien und Vitaminsubstanzen wieder aufgebaut. Auch bei immer wiederkehrenden Infekten, Ausschlägen, Ekzemen, entzündlichen Erkrankungen (Multiple Sklerose, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises bis hin zu Lymphomen) steht eine Darmsanierung an erster Stelle.

Problemhaut, Akne

Freitag, 24. April 2009

Die Trennung der Akne in eine jugendliche Form und eine Form nach abgeschlossener Pubertät ist angezeigt. Die Spätakne, die sich häufig von der Jugendakne fortsetzt, ist immer Ausdruck bestimmter Stoffwechselstörungen. Die heutige Aknetherapie reicht von lokalen Maßnahmen bis zur Antibiotikatherapie. Der homöopathische Arzt erkennt den Prozess der Störung und seine Beziehung zum Stoffwechsel. Die Tatsache, dass nicht jeder Jugendliche an Akne leidet, lässt den Blickwinkel auf andere Stoffwechselstörungen fallen. Akne ist ein Zustand, bei dem es zu einer geänderten Talgdrüsenfunktion kommt. Eine Antibiotikatherapie erscheint hier sehr kurzsichtig. Akne ist immer die Folge einer Gesamtsituation, die eng mit Entgiftungs- und Entschlackungsvorgängen in Zusammenhang steht (Leber, Galle). Leber und Gallewerte werden bei einer Problemhaut immer außerhalb der Norm sein. Unbehandelt stellt Akne eine immer größere Belastung für den Organismus dar.

In homöopathischer Sicht werden immer alle Erkrankungen und Störungen bestimmten Organfunktionen zugeordnet. Hautprobleme sind immer ein Zeichen von Leber-, Niere und/oder Darmschädigung. Hautprobleme, nur dermatologisch behandelt, führen meist durch innere Organschädigungen zu tief greifenden Erkrankungen. Gesundheit beginnt im Magen und bei der Verdauung, dort wo wir in der Lage sein sollten ,die aufgenommenen Stoffe zu verdauen. Störungen in diesem Bereich sind von vielfältiger Natur:

  • Haut-, Haar und/oder Nägelprobleme
  • Magenprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • u.a.

Die Anregung des Hautstoffwechsels, wie auch der Ausscheidungs- und Entgiftungsprobleme soll am Beginn der homöopathischen Behandlung stehen.

Ernährung-chronische Erkrankungen

Montag, 30. März 2009

Chronische Erkrankungen, meist durch Fehlernährung hervorgerufen, äußern sich anfänglich meist in eher nervösen Symptomen (Müdigkeit, Schlafstörungen, Angst, mangelnde Konzentration, Depressionen) und enden in schweren chronischen Erkrankungen bis hin zu Entartungen. Auch Gefäßerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Diabetes, Darmerkrankungen, u.v.a. haben ihre Ursache in einer gestörten Darmflora. All diese Erkrankungen werden heute mit dem Sammelbegriff Immunkomplexerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen bezeichnet und sind aus schulmedizinischer Sicht (es ist nur eine Unterdrückung der Symptome möglich, bei der aber die eigentliche Ursache nicht therapiert wird) unheilbar.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus der Sicht des Ganzheitsmediziners

Mittwoch, 25. März 2009

Schon Hahnemann sprach zu seiner Zeit von verschiedenen Symptomen, die bei Menschen auftraten und bei denen allopathische Ärzte wenig oder gar keinen Rat wussten. Durch intensives Forschen gelang es ihm, diesen oft unerklärlichen Krankheiten auf die Spur zu kommen. Es handelte sich damals schon um gewisse Nahrungsmittel, die bei Menschen verschiedenste Symptome auslösten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten (vor allem auf Gluten, Milch und Fructose) haben in unserer Zeit stark zugenommen. Sie gehen immer mit einer gestörten Darmflora einher. Nahrungsmittel können nicht mehr richtig gespalten werden und Rückstände gelangen in den gesamten Körper, sowie in das Blut und Lymphsystem, wo sie massive Schädigungen anrichten. Verschiedene Hauterkrankungen, Magen-Darmstörungen, Konzentrationsschwächen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, ständige Kopfschmerzen werden von allopathischen Ärzten meist nur auf ihre Symptome hin bekämpft. Beschwerdefreie Perioden wechseln mit Perioden mit verstärkten Symptomen ab. Der Körper ist meist in der Lage, diese Zustände lange Zeit auszugleichen. Werden die Symptome nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen bis hin zu Tumoren kommen. Rechtzeitige Untersuchung der Darmflora in einem Institut für Mikroökologie sind daher meist unerlässlich und speziell abgestimmte Therapien auf den jeweiligen Menschen von großer Notwendigkeit

Folgen einer nicht intakten Darmflora

Samstag, 25. Oktober 2008

Nicht verdaute Nahrungsmittelrückstände, Toxine (Gifte) werden von einem geschädigten Darm nicht mehr richtig verarbeitet. Es kommt zur Bildung von Immunkomplexen. Immunkomplexe bestehen aus Allergenen und Antikörpern. Allergene sind körperfremde Stoffe (Gifte Toxine), die bei einer geschwächten Immunabwehr den Körper massiv schädigen. Antikörper sind Reaktionsprodukte des Körpers, die beim Eindringen von Allergenen entstehen und zu einer AAR (ALLERGEN-ANTIKÖRPER-REAKTION) führen.
Unter bestimmten Bedingungen - bei einem Allergen (Toxinüberschuss) im Körper - bilden sich Komplexe aus Allergenen und Antikörpern (Immunkomplexe). Sind diese Immunkomplexe zu groß geworden, können sie vom Körper nicht mehr ausgeschieden werden. Sie verteilen sich mit dem Blut und Lymphstrom im ganzen Körper, und können sich an verschiedenen Gelenken (Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) oder Organen ablagern: Niere-Nephritis, Lunge-Alveolitis (Entzündung der Lungenbläschen), Nervenbahnen (Multiple Sklerose), Diabetes u.a.m.
Diese schweren Erkrankungen nur durch Unterdrückung der Symptome (Therapie der einzelnen Organe) zu behandeln, ist nicht zielführend. Ohne konsequente Behandlung des Darmtraktes und der Ausscheidung durch einen erfahrenen Ganzheitsmediziner ist eine Heilung nicht möglich.

Verdauungsstörungen

Samstag, 25. Oktober 2008

Die Funktionsabläufe im Bereich des Magen- Darmtraktes greifen wie die Glieder einer Kette ineinander. Störungen in einem einzigen Bereich ziehen Folgezustände nach sich, da das Milieu ein sehr fein abgestimmtes ist. Störungen, sei es durch Nahrungsmittel oder von innen durch Funktionsschwächen, können zu schweren Erkrankungen im gesamten Körper führen. Gut ausgewählte homöopathische Arzneimittel können regulierend in den komplexen Mechanismus eingreifen und die einzelnen Funktionsgebiete anregen und heilen.

Entzündungsstoffwechsel

Samstag, 25. Oktober 2008

Gelangen große Mengen an Giften durch das Leaky gut Syndrom in den Körper, oder entstehen diese infolge Fehlernährung im Körper, so ist der Körper gezwungen, einen Teil dieser Gifte im Körper abzulagern. Dies trifft umso mehr zu, je weiter die Darmfunktionen gestört sind. Der Körper versucht zunächst die Gifte aus dem Körper zu schleusen. Gelingt das nicht mehr, reagiert der Körper mit einer Entzündung. Es kommt zu Entzündungsprozessen, die zu verschiedenen Krankheitsbildern führen. Eine Behandlung des nur betroffenen Organes ist nicht zielführend, da dadurch die eigentliche Ursache nicht behoben wird.

Eine Heilung kann nur durch eine Milieuumstellung der Darmflora erreicht werden. Im Hinblick auf unsere heutige Lebensweise und unser Ernährungsverhalten kann man aus homöopathischer Sicht sagen, dass nur mehr sehr wenige Menschen eine gesunde Darmflora besitzen. Häufige Antibiotikabehandlungen, meist schon im Kindesalter, falsche oder unzureichende Ernährung und Stress können die Darmflora massiv schädigen. Es kommt zu einer Verschiebung der natürlichen Keimzahlen im Darm, Fäulnisbakterien können sich übermäßig vermehren. Dies geschieht lange Jahre ohne Beschwerden und es ist nur mit Hilfe eines sehr guten homöopathischen Arztes möglich, eine richtige Diagnose zu stellen. Für Laboruntersuchungen muss der Arzt immer mit einem Institut für Mikroökologie zusammenarbeiten, um die richtige Therapie zu wählen.

Im Handel erhältliche probiotische Joghurt- oder Milchprodukte sind wertlos, weil auch Probiotika aus homöopathischer Sicht, für jeden Patienten individuell sind und individuell hergestellt werden müssen.

REGENERATION der Darmschleimhaut

Die Regeneration der Darmschleimhaut dauert bis zu zwei Jahre. In dieser Zeit ist es wichtig, den Darm mit richtigen Bakterien zu therapieren. Diese Therapie gehört ausschließlich in die Hände eines erfahrenen Mediziners.  Ziel der Therapie ist es eine intakte Darmflora aufzubauen. Eine gesunde Darmschleimhaut nimmt keine Allergene auf, da diese durch das Immunsystem sofort zerstört werden (80% unseres Immunsystems befindet sich im Darm).

Leaky gut Syndrom

Sonntag, 5. Oktober 2008

Das Leaky gut Syndrom ist eine Dünndarmstörung, bei der die Dünndarmschleimhaut große allergiesierende Nahrungsanteile ins Blut oder in das lymphatische System durchtreten lässt. Die Darmschleimhaut bildet keine ausreichende immunologische Barriere mehr. So werden auch wichtige Spurenelemente aus der Nahrung nicht mehr ausreichend aufgenommen. Wenn man bedenkt, dass 80% DER IMMUNOLOGISCHEN ZELLEN sich im Darm befinden, dann ist es verständlich, dass die Mehrzahl der schweren Erkrankungen ihren Ursprung in einer gestörten Darmschleimhaut haben. Leider wird dies heute noch sehr wenig beachtet. Es gibt in Österreich einige wenige homöopathische Ärzte, die auf diesem Gebiet sehr große Erfahrung besitzen. Eine Zusammenarbeit mit mikroökologischen und mikrobiologischen Instituten ist dabei unerlässlich.