Glutenunverträglichkeit
Samstag, 9. Mai 2009Damals wie heute leuchten auf den Wegen der Homöopatie Irrwege hervor. Schon Hahnemann stellte zu seiner Zeit fest, dass es unmöglich ist, nur auf bestimmte Lebensmittel zu reagieren. Schon damals sprach der große Denker und Arzt von drei Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Getreide, Milch und Zucker.
200 Jahre später gelangten homöopathische Ärzte zur gleichen Erkenntnis. Es ist unmöglich, nur auf einige bestimmte Lebensmittel allergisch zu reagieren. Diesen Reaktionen liegt immer eine Unverträglichkeit der vorhin genannten Gruppen zugrunde. In den meisten Fällen besteht eine Unverträglichkeit gegenüber Guten. Der andere Teil gliedert sich in eine Unverträglichkeit gegenüber Zucker und Milch. Gluten kommt in Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste vor. Eine reine Weizenunverträglichkeit gibt es nicht.
Was ist Gluten?
Gluten ist ein Sammelbegriff für verschiedene Bestandteile des Klebereiweißes, dass unser Brot locker und knusprig aussehen lässt. Natürlich stellt sich die Frage, warum Gluten plötzlich zu leichten, aber auch schwerwiegenden Krankheiten führen kann (Ärzte der Berliner Chariete sehen Zusammenhänge mit Nierenerkrankungen, Diabetes, Gefäßerkrankungen, Rheuma bis zu malignen Tumoren). Die Weizenproduktion hat sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht. Es wurden ständig neue Weizensorten mit höherem Glutenanteil gezüchtet. Wir sehen uns täglich mit immer höheren Glutenanteilen in unserer Nahrung konfrontiert. Die Ursache für diese Entwicklung hat wirtschaftliche Gründe. Ein hoher Eiweißgehalt im Weizen ergibt einen guten Verkaufspreis. Wir sind heute einer Glutenbelastung von noch nie da gewesenem Ausmaß ausgesetzt. Meist aus dieser Glutenunverträglichkeit resultieren dann die meisten anderen Unverträglichkeiten auf diverse Lebensmittel. Da Brot und Milch zu den Grundnahrungsmitteln von Kindheit an gehören, wird bereits in diesem Alter die Darmwand geschädigt. Erfolgt keine Darmsanierung, geht das Ganze in einen chronischen Zustand über. Blutuntersuchungen auf einzelne Nahrungsunverträglichkeiten, ohne eine konsequente Darmsanierung , bringen kein Resultat. Es gibt in Österreich einige wenige Ärzte, die mit speziellen Labors zusammenarbeiten, um für den Patienten die beste Therapie zu erarbeiten.



